Riccardo Favero

Direktor, Konzertmeister, Pianist, Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler

Riccardo Favero ist als Pianist, Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler auf ein barockes und klassisches Repertoire spezialisiert. Zusätzlich betätigt er sich als Direktor und Konzertmeister.

Bei seinen musikalischen Interpretationen bevorzugt er klassische Stilelemente der Aufführungspraxis, wobei er einem streng philologischen Ansatz folgt. Sein Onkel Leone Pellizzari unterrichtete ihn bereits früh im Klavierspiel. Begegnungen mit M. R. Seidlhofer von der Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien, mit Aldo Ciccolini, Patrizia Marisaldi oder Ton Koopman prägten später seinen musikalischen Werdegang. Die Kunst des Saiteninstrumentenbaus und die Organologie des hölzernen Klangkörpers erlernt er bei Meister Fabrizio Reginato.

Durch seine eklektische Persönlichkeit gelingt es Favero, in Italien und im Ausland eine intensive Konzerttätigkeit zu absolvieren. Als Pianist, Cembalist und Hammerflügelspieler - er gibt Konzerte für Hammerflügel von Mozart, Cimarosa, Hummel, Haydn - tritt Favero regelmäßig auf und nimmt an internationalen Festivals teil. An diesen nimmt er auch als Direktor mit verschiedenen Ensembles teil. Hier eine Auswahl seiner Teilnahmen: Tonhalle in Düsseldorf, Teatro Inka Hostal in Cuzco, Salle Pleyel in Paris, Opera von Istanbul, Theatre de Grenoble, Theatre Mariinskij Sankt Petersburg, Teatro Municipal von Lima, Teatro von Trujillo Suntory Hall in Tokio, Teatro Salieri in Legnago, Festival di Musica Antica in Trento, Festival von Fermo und Lapedona, Festival Organistico S. Martino delle Scale.

Als Dirigent hat er u. a. „Don Giovanni“, „Le Nozze di Figaro“, die „Betulia Liberata“ von W. A. Mozart, „L’uccellatrice“ von N. Jommelli, „La Serva Padrona“ von G.B. Pergolesi, „La Dirindina“ von D. Scarlatti, „Il Campanello“ von G. Donizetti, „Il Ritorno di Ulisse“ in Patria,“ Il Vespro della Beata Vergine“ von C. Monteverdi sowie die „Johannes Passion“ von J. S. Bach aufgeführt.

Als erster Künstler hat Favero verschiedene Partituren von Giovanni Legrenzi auf internationalem Parkett aufgeführt (u. a. die „Concerti Musicali per uso di Chiesa, Op. I“, die “Missa Lauretana quinque Vocibus” und das “Oratorium Il Sedecia”).

Favero besprach für die Label Kicco Records, Dynamic, Brilliant Classic, Urania Records und Phoenix Bongiovannis Musik.

Er spielt Instrumente, die er selbst gemacht hat (Cembalo, Orgel und Hammerflügel).

Instrumente: